Robert

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BDY

Robert Winter

begeisterter Somanaut, Embodied Yoga Enthusiast

Vor Jahren nahm ich als Spieler in einer Theatertruppe an einem Workshop teil, der mit einer Bewegungseinheit begann. Ich war verblüfft über das Wohlbefinden, das sich bei mir einstellte und erinnere mich noch, wie ich dachte: „jeden Tag so eine Bewegungsrunde und mir geht es richtig gut“. Das war nicht Sport, das tat nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele – eine frühe Erfahrung der Einheit von Körper, Emotionen und Geist.

In diese Richtung verspürte ich immer wieder Sehnsucht, auch wenn mein Weg mich zunächst in die akademischen Gefilde des Geistes führte. Der Sehnsucht folgend habe ich mich umgeschaut bei TaiChi, Kung Fu, beim Tanzen, Singen und Tönen und bei NLP, Gestalt und The Work of Byron Katie.

So war es nur natürlich, dass ich Yoga entdeckt habe, einen Ansatz, der die Einheit von Körper, Atem und Geist betont. Und was ich auf meinem Weg gefunden habe sollte seine Gültigkeit behalten. Bei meiner Beschäftigung mit Gestalttherapie beeindruckte mich der Satz: „Der Therapeut ist der Steigbügelhalter für den Klienten“. In der Yogatradition heißt das: Der Lehrer ist wie der Reisbauer, der den Damm öffnet, so dass das Feld zur richtigen Zeit bewässert wird … der Reis wächst dann von alleine.

Ausgebildet bin ich am Berliner Yogazentrum in der Tradition von Krishnamacharya / Desikachar, einem Yogastil, der Bewegung und Atem präzise koordiniert. Es wird dynamisch und statisch geübt, je nachdem, wie es in die Praxis passt. Große Aufmerksamkeit wird auf die intelligente Komposition der Praxis gelegt. Ein besonderes Merkmal dieser Yogatradition ist die Anpassung an die Bedürfnisse der Gruppe oder der Einzelnen. Aus diesem Grund ist diese Art zu üben auch für individuelle Therapie prädestiniert.

Der Blick über den Gartenzaun hat mich schon immer fasziniert. In meiner Ausbildung zum Somatiker an der Somatischen Akademie Berlin konnte ich mich ausführlich in den Nachbargärten umschauen und die eine oder andere Frucht findet Eingang in meine Arbeit als Yogalehrer.

In meinen Yogakursen werden wir gemeinsam zu Körperforschern und begeben uns auf eine Reise. Jeder hat sein eigenes Ziel und der Weg folgt keinem starren Schema. Ich bin dir ein kompetenter Begleiter, um Balance, Heilung, Frieden, Verbundenheit, Stärke, Gesundheit oder Entspannung zu finden.

Daher gibt es im antara einen klaren, erdverbundenen Yoga. Ich schlage die Brücke von der Yogatradition ins Berlin des 21. Jahrhunderts. Das ist es auch, was antara für mich bedeutet: zwischen Tradition und Jetzt, Orient und Okzident, unterwegs sein, Öffnung.